Am 18. Oktober ist die langjährige Vorsitzende des Programmausschusses und ehemalige Europaabgeordnete nach schwerer Krankheit verstorben.

Mit großer Trauer haben Rundfunkrat und Programmausschuss vom Tod von Petra Kammerevert erfahren. Als Vorsitzende des Programmausschusses des WDR-Rundfunkrats war sie über viele Jahre hinweg eine unverzichtbare Stimme für Qualität, Vielfalt und Innovation im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Als ihr Stellvertreter im Programmausschuss habe ich sie als herausragende Persönlichkeit kennengelernt, die sich mit klarem Verstand, großer Leidenschaft und einer bewundernswerten Integrität für die Belange des WDR und seiner Zuschauerinnen und Zuschauer einsetzte. Ihre Visionen und ihr Engagement haben das Programm des WDR maßgeblich geprägt und entscheidend dazu beigetragen, dass der Sender stets den gesellschaftlichen und kulturellen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erfüllte.

Besonders am Herzen lag ihr die Frage, wie wir auch die junge Generation erreichen und für die Vielfalt des WDR begeistern können. Mit großer Beharrlichkeit setzte sie sich dafür ein, dass Programme nicht nur unterhalten, sondern auch bilden und reflektieren. Sie war stets offen für neue Ideen und den Dialog – eine wahre Brückenbauerin zwischen den verschiedenen Interessen und Perspektiven im Rundfunkrat.

In der Sitzung des Programmausschusses am 30. Oktober haben wir ihrer gedacht und ihr Wirken, auch als SPD Politikerin und ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, gewürdigt.

Petra Kammerevert hinterlässt eine große Lücke in den Gremien des WDR. Ihr Wirken bleibt uns als Vorbild und Verpflichtung, ihren Einsatz für einen unabhängigen, vielfältigen und qualitativ hochwertigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiterzuführen.

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