Mit der Aktualisierung des Bewerbungskonzepts „Köln.Rhein.Ruhr“ steht fest: Köln wird Leading City der nordrhein-westfälischen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.

Kern des Konzepts ist die enge Zusammenarbeit von 17 Städten zwischen Rhein und Ruhr. 50 von 54 Sportarten können in einem Radius von rund 40 Kilometern ausgetragen werden. Rund 95 Prozent der Athletinnen und Athleten sollen ihre Wettkampfstätten in höchstens 60 Minuten erreichen können. Fast alle Wettbewerbe finden in bestehenden Arenen und Stadien statt, die teilweise temporär ertüchtigt werden. Damit setzt die Bewerbung bewusst auf kurze Wege, vorhandene Infrastruktur und einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck. 

Köln übernimmt in diesem Gefüge eine doppelte Rolle: als international sichtbares Gesicht der Bewerbung und als Standort für das Olympische und Paralympische Dorf sowie ein temporäres Leichtathletikstadion mit rund 50.000 Plätzen. Beide Projekte sind von Beginn an als Stadtentwicklungsbausteine geplant. Nach den Spielen sollen Stadion und Dorf in ein neues Stadtquartier mit Wohnungen, sozialer Infrastruktur und Gewerbe überführt werden. Damit werden Investitionen nicht nur für zwei Wochen in den Spitzensport getätigt, sondern für Jahrzehnte in die Stadtentwicklung. 

Für Köln als Bildungs- und Sportstadt ist das eine strategische Chance. Moderne Sportanlagen und neue Quartiere bieten Potenzial für Schulsport, Vereinsstrukturen, inklusive Angebote und außerschulische Bildung. Wenn wir das Konzept klug mitdenken, profitieren nicht nur Profisport und Eventwirtschaft, sondern auch Kinder, Jugendliche und der Breitensport in den Veedeln. Gerade im Bereich der Paralympics und des Behindertensports kann Köln seine Rolle als inklusiver Sportstandort weiter ausbauen. 

Am 19. April 2026 finden in allen 17 beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide statt. Über vier Millionen stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger sollen darüber entscheiden, ob sich ihre Städte dauerhaft hinter die Bewerbung stellen. Die finale Entscheidung über eine deutsche Bewerbung trifft der DOSB im September 2026.  

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