Der Neujahrsempfang der IHK Köln läutete das neue Jahr mit einem Blick auf die derzeitige wirtschaftliche Lage ein. Im Mittelpunkt stand die Rede der Wirtschaftsweisen Prof. Dr. Veronika Grimm, in der sie auch Forderungen an die Politik zur Stabilisierung der Wirtschaft stellte. 

Beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer Köln am 8. Januar 2026 in der Flora kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammen. IHK-Präsidentin Dr. Nicole Grünewald machte in ihrer Begrüßung deutlich, dass Unternehmen weiterhin mit hohen Kosten, Regulierung und Planungsunsicherheit konfrontiert sind. Sie warb für verlässliche Rahmenbedingungen und eine Fokussierung auf Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen. Konkrete Lösungsvorschläge gab es allerdings wenige. Zudem scheint der Austritt der Kölner IHK aus dem NRW-weiten Zusammenschluss aller NRW-Kammern zu bedauern zu sein, da so die Kölner Stimmen wenig überraschend weniger Wahrnehmung im Land erhalten.

Den inhaltlichen Schwerpunkt des Abends setzte Prof. Dr. Veronika Grimm, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. In ihrem Vortrag gab sie einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Lage und sprach über bestehende strukturelle Probleme. Sie kritisierte, dass Reformen in zentralen Politikbereichen nur langsam vorankommen, und machte deutlich, dass Wohlstand und Wachstum kein Selbstläufer sind. Besonders betonte sie, wie entscheidend Innovationsfähigkeit, praktikable Regeln sowie verlässliche Rahmenbedingungen in der Energie- und Industriepolitik seien.

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