Im Rahmen der diesjährigen didacta in Köln habe ich an einer Podiumsdiskussion des Forums Bildungsperspektiven teilgenommen. Unter dem Titel „Wettbewerbsfähigkeit beginnt im Klassenzimmer“ wurde über zentrale Herausforderungen und konkrete Ansatzpunkte für unser Bildungssystem diskutiert.
Die didacta ist mit rund 75.000 Besucherinnen und Besuchern Europas größte Bildungsfachmesse und findet jährlich an wechselnden Standorten in Deutschland statt. In diesem Jahr war Köln wieder einmal Austragungsort und ich habe mich gefreut als Ausschussvorsitzender für Schule und Bildung des Landtags einen Beitrag leisten zu können.
Auf dem Podium diskutierte ich gemeinsam mit Dr. Hans-Joachim Prinz, Präsident des Didacta Verbands e.V., Dr. Christian Eisenhut, MINT-Botschafter eines führenden Unternehmens für Lehr- und Lernmittel, sowie Meik Ulrich, Mitglied im didacta-Ausschuss Berufliche Bildung. Moderiert wurde die Runde von Dr. Jan Hofer.
In Nordrhein-Westfalen haben wir in den vergangenen Jahren wichtige Schritte unternommen: Mit dem größten Bildungsetat in der Geschichte des Landes schaffen wir die Grundlage für bessere Rahmenbedingungen. Programme wie das Startchancenpaket und der Digitalpakt 2.0 setzen gezielt bei Chancengerechtigkeit und moderner Ausstattung an. Auch wollen wir mit den neuen ABC-Klassen gezielt die Sprachkompetenz von Kindern vor der Einschulung stärken, um Bildungsgerechtigkeit ab dem ersten Schultag anzustreben.
Auch bei der personellen Ausstattung gibt es Fortschritte: In den letzten drei Jahren wurden rund 9.600 zusätzliche Lehrkräfte eingestellt. Das ist ein wichtiger Beitrag, um Unterrichtsausfall weiter zu reduzieren und die Qualität der Bildung zu verbessern.