Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 zeigt eine insgesamt positive Entwicklung: Nordrhein-Westfalen ist sicherer geworden. Mit rund 1,36 Millionen erfassten Straftaten ist die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent gesunken. Gleichzeitig bleibt die Aufklärungsquote mit 53,7 Prozent auf einem stabil hohen Niveau – ein Ausdruck der Leistungsfähigkeit der Polizei und der Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen.
Besonders deutlich ist der Rückgang in zentralen Deliktsfeldern. Gewaltdelikte, Raub, Straßenkriminalität sowie Diebstahl und Wohnungseinbruch sind spürbar gesunken. Auch bei der Kinder- und Jugendkriminalität ist eine leichte Entspannung zu verzeichnen – ein Ergebnis der konsequenten Null-Toleranz-Linie und der gezielten Stärkung der Polizei. Diesen Kurs gilt es konsequent fortzusetzen.
Gleichzeitig zeigt die Statistik, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht. Die Zunahme bei Sexualdelikten, beim sexuellen Missbrauch von Kindern und bei Missbrauchsdarstellungen ist besorgniserregend und erfordert eine entschlossene Reaktion von Staat und Gesellschaft. Auch die Messerkriminalität bleibt trotz eines leichten Rückgangs ein Dauerthema. Auch hier werden die Anstrengungen im Rahmen einer konsequenten Null-Toleranz-Strategie fortgeführt.
Der weiterhin hohe Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger unterstreicht die Notwendigkeit einer konsequenten Integrationspolitik nach dem Prinzip Fördern und Fordern. Wer dauerhaft hier lebt, muss sich an die Regeln unseres Zusammenlebens halten – wer das nicht will, muss die Konsequenzen unseres Rechtsstaates tragen.