Seit April diesen Jahres betreibt der Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) eine neue Kontakt- und Beratungsstelle in Porz-Mitte. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die Einrichtung auf meine Initiative hin besucht und sich vor Ort über die Angebote und die Arbeit des SKM informiert.
Am 28. September informierte sich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in der neuen SKM-Kontakt- und Beratungsstelle in Porz über das Konzept der Einrichtung und die Arbeit des Teams. Bei einem Rundgang erhielt er Einblicke in die verschiedenen Bereiche und Angebote und sprach mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über ihre Erfahrungen aus den ersten Monaten.
Die Kontaktstelle setzt bewusst auf einen niedrigschwelligen Zugang. Menschen mit Suchtproblemen können ohne große Hürden Beratung und Unterstützung erhalten. Neben der psychosozialen Beratung und Begleitung geht es dabei auch um ganz praktische Fragen des täglichen Lebens sowie um die Vermittlung in weiterführende Hilfen und Therapieangebote. Zum Angebot gehören außerdem warme Mahlzeiten, Dusch- und Waschmöglichkeiten sowie der Spritzentausch.
Im Gespräch wurde deutlich, wie eng die unterschiedlichen Hilfsangebote miteinander verbunden sind und welche Rolle der persönliche Kontakt für die Arbeit des SKM spielt. Gerade für Menschen, die von klassischen Beratungsangeboten relativ schwer erreicht werden können, schafft die zentrale Lage am Porzer Markt einen einfachen Zugang zu Unterstützung.
Minister Laumann lobte die wichtige Arbeit des SKM und nahm sich Zeit, die verschiedenen Angebote und Abteilungen kennenzulernen. Der Besuch bot damit auch Gelegenheit, die Erfahrungen aus der täglichen Arbeit unmittelbar mit dem zuständigen Minister zu besprechen und die Anforderungen an eine wirksame, niedrigschwellige Suchthilfe vor Ort aufzuzeigen.