Beim Jahresempfang der Synagogen-Gemeinde Köln kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Religionsgemeinschaften, Kultur und der Kölner Stadtgesellschaft zusammen. Die Veranstaltung bietet jedes Jahr einen Rahmen für Begegnung und Austausch sowie die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Zum Auftakt begrüßten Bettina Levy und Dr. Felix Schotland vom Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln die Gäste. In ihren Worten wurde deutlich, welche zentrale Rolle die jüdische Gemeinde für das religiöse und kulturelle Leben in Köln spielt und wie wichtig ein verlässlicher Dialog zwischen Gemeinde, Politik und Gesellschaft ist.
Ein Grußwort sprach der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester bevor Helge Fuhst, neuer Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“, die Festrede des Abends hielt. Er ordnete aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen ein und betonte die Bedeutung einer offenen demokratischen Debatte.
Der diesjährige Empfang der Synagogengemeinde Köln hob sich in besonderer Weise durch seine gelungene Verbindung von gelebter Tradition und einer offenen, zukunftsgewandten Perspektive hervor. Religiöse Rituale, kulturelle Beiträge und gesellschaftspolitische Impulse wurden in einem würdevollen Rahmen miteinander verwoben und machten so die Vielfalt sowie die Lebendigkeit jüdischen Lebens in Köln eindrucksvoll sichtbar.
Besonders betont wurde die konsequente Pflege des interreligiösen Dialogs und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. In den zahlreichen Begegnungen zwischen Politik, Religionsgemeinschaften, Kultur und Zivilgesellschaft, wurde der Jahresempfang als Raum des Austauschs, der Verständigung und des gegenseitigen Respekts erlebbar.