Jahreshauptversammlung der LEK: Bildung gemeinsam gestalten – Verantwortung verbindet

In meiner Rede bei der Jahreshauptversammlung der Landeselternkonferenz Nordrhein-Westfalen (LEK) habe ich an die gemeinsame Verantwortung für gute Bildung erinnert. Gute Schulen entstehen nur dann, wenn Elternhaus, Schule und Politik eng zusammenarbeiten und an einem Strang ziehen.

Die LEK ist ein wichtiges Forum, in dem die Perspektiven von Eltern aus allen Schulformen gebündelt und in den bildungspolitischen Austausch eingebracht werden. Sie sorgt damit dafür, dass Erfahrungen aus dem schulischen Alltag frühzeitig in politische Überlegungen einfließen und Entscheidungen näher an der Praxis ausgerichtet werden können. Gerade diese Verbindung zwischen Elternschaft, Schule und Landespolitik ist für die Weiterentwicklung unseres Bildungssystems von zentraler Bedeutung. Gute Bildungspolitik entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven nicht getrennt voneinander betrachtet, sondern zusammengeführt werden. Dazu leistet die LEK einen wertvollen Beitrag. Ihr ehrenamtliches Engagement stärkt die Mitwirkung der Eltern und trägt dazu bei, die Qualität und Verlässlichkeit schulischer Entscheidungen weiter zu verbessern.

Auch die aktuellen bildungspolitischen Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen zeigen, wie breit die Herausforderungen sind – von der Stärkung der Lehrkräftegewinnung und -ausbildung über die Verbesserung der Personalausstattung an Schulen bis hin zur Weiterentwicklung digitaler Lernangebote. Ziel all dieser Maßnahmen ist es, Schulen besser auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Entscheidend bleibt dabei, dass diese Entwicklungen nur im Zusammenspiel aller Beteiligten gelingen können. Bildung ist eine gemeinsame Aufgabe, die auf Vertrauen, Austausch und Verlässlichkeit angewiesen ist. Die Landeselternkonferenz ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Partner, um diesen Weg konstruktiv zu begleiten und die Perspektive der Eltern dauerhaft in die bildungspolitische Arbeit einzubringen.