Am 29. August 2025 habe ich in der Porzer Fußgängerzone an der Kundgebung des Arbeitskreises der Porzer Religionen teilgenommen. Unter dem Motto „Gemeinsam Demokratie leben“ hatten der Arbeitskreis der Porzer Religionen, Parteien und Initiativen eingeladen. Hunderte Menschen setzten dort ein sichtbares Zeichen für Freiheit, Respekt und Mitgestaltung.
Besonders eindrucksvoll war die breite Beteiligung der Religionsgemeinschaften: Aleviten, Bahá’í, evangelische und katholische Gemeinden, Moscheegemeinden, die Synagogengemeinde, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und der Verein Köln–Tel Aviv machten deutlich: Demokratie ist kein Selbstläufer. Sie braucht Haltung, Dialog und Engagement – in Familien, Vereinen, Nachbarschaften und Gemeinden.
Auch prominente Stimmen verliehen der Kundgebung Gewicht. Kabarettist Guido Cantz brachte es auf den Punkt: Demokratie bleibt nur stark, wenn wir alle mitmachen. Die frühere Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth musste ihre Teilnahme krankheitsbedingt absagen, ihr jahrzehntelanges Engagement für Demokratie und Minderheitenrechte wurde jedoch mit langem Applaus gewürdigt. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Sixty8tyOne Big Band.
Die Kundgebung hat deutlich gemacht: Demokratie lebt vom Einsatz vieler. Sie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern muss immer wieder neu erarbeitet und mit Leben gefüllt werden. Dafür danke ich allen Beteiligten.
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