PopBoard NRW – Konferenztag „Pop needs you“ auf der c/o pop Convention in Köln

Am 17. April habe ich am Konferenztag des PopBoard NRW im Rahmen der c/o pop Convention 2026 in der Herbrand’s Halle in Köln-Ehrenfeld teilgenommen. 

Unter dem Titel „Pop needs you – Was braucht der Popstandort NRW?“ diskutierten Akteurinnen und Akteure aus Musik- und Kulturszene mit Vertretern der Politik darüber, wie sich die Förderlandschaft für Popmusik in Nordrhein-Westfalen weiterentwickeln kann. Drei Panels strukturierten den Tag: „Under Pressure“ zur wirtschaftlichen Lage der Szene, „We’re in This Together“ zu Vernetzung und Kooperation sowie „We Can Work It Out“ zu Förderlogiken und Kunstfreiheit.

Das PopBoard NRW versteht sich als landesweite Interessenvertretung für Popkultur. Es ist ein Zusammenschluss zentraler Verbände und Akteurinnen und Akteure der Popkultur, der Musikwirtschaft und der Jugendarbeit. Dazu erhält das PopBoard 550.000 Euro pro Förderjahr vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Diese hohe und ungekürzte Fördersumme ist ein Zeichen der Wertschätzung von Landesregierung und Koalition für die popkulturelle Szene in NRW. Ein wichtiges Signal in diese Richtung sendet der aktuelle Landeshaushalt: Der Kulturetat in NRW wurde für das Jahr 2026 um rund acht Millionen Euro angehoben – ein bemerkenswerter Zuwachs, gerade in haushaltspolitisch herausfordernden Zeiten. Damit stärken wir die kulturelle Infrastruktur: von soziokulturellen Zentren über die kulturelle Bildung im ländlichen Raum bis hin zur gezielten Pop- und Musikförderung.

Ich begrüße die konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Land und dem PopBoard da die Popkultur für Köln von besonderer Relevanz ist. Unsere Stadt ist ein Popstandort von bundesweiter Strahlkraft – Heimat zahlloser Bands, Spielstätten, Labels und Festivals. Die c/o pop Convention selbst zieht Jahr für Jahr die Szene aus ganz Europa nach Köln-Ehrenfeld.