Vom 26. bis 30. August war die Koelnmesse in Deutz erneut der Mittelpunkt der internationalen Games-Branche unter dem Motto „Games machen Lust auf Zukunft“. Wie gut die Kölner Messe bei Entwicklern und Gründern ankommt, zeigt auch der Rekord von über 1.700 Ausstellern.
Die gamescom ist die weltgrößte Messe für Computer- und Videospiele; der Mittwoch gehörte den Fach- und Medienbesuchern, ab Donnerstag öffneten die Hallen für das Publikum. Für Köln bedeutete das fünf Tage volle Hotels, volle Bahnen und eine Stadt, die gezeigt hat, was sie als Messe- und Medienstandort kann.
Dass die gamescom in Nordrhein-Westfalen zu Hause ist, kommt nicht von ungefähr. Das Land fördert die Entwicklung digitaler Spiele über die Film- und Medienstiftung NRW mit derzeit 3,5 Millionen Euro jährlich. Allein in den ersten beiden Förderrunden nach den neuen Richtlinien sind 25 Projekte mit mehr als 1,67 Millionen Euro unterstützt worden, im Vorfeld der Messe kamen noch einmal über 600.000 Euro für zehn Studios hinzu. Auf dem Gemeinschaftsstand „Welcome to NRW“ in Halle 04.1 präsentierte sich der Standort von Mittwoch bis Freitag mit einem eigenen Bühnenprogramm aus Talks, Panels und Praxisbeispielen. Games sind längst mehr als Unterhaltung: Sie sind Kulturgut, Wirtschaftsfaktor und ein Innovationstreiber für Technologien, die weit über die Branche hinauswirken. Und weil sich Gaming dynamisch verändert setzt das Land auf passgenaue Förderungen kleinerer Studios und Nachwuchsunternehmen. So bleibt NRW ein Raum für Innovation, um auch künftig ganz vorne in der Branche mitzuspielen.
Ebenfalls lud die Junge Union am 28. August zu einem eigenen traditionellen Community Meet-Up ein. Unter dem Titel „GAMING meets JU“ kamen dort Spielerinnen und Spieler, Menschen aus der Branche und politisch Interessierte zusammen. Wie auch im letzten Jahr bot das Event die Möglichkeit zum gemeinsamen Zocken und vernetzten.