Nordrhein-Westfalen reagiert auf den demografischen Wandel mit einer vorausschauenden und verantwortungsvollen Familienpolitik. Trotz sinkender Geburtenzahlen investiert das Land weiter konsequent in die Qualität der frühkindlichen Bildung und stärkt Kitas sowie Kindertagespflege gezielt dort, wo Unterstützung besonders gebraucht wird.
Seit 2021 sind die Geburtenzahlen in Nordrhein-Westfalen um rund 13 Prozent zurückgegangen. Diese Entwicklung wirkt sich zeitversetzt auch auf die Nachfrage nach Betreuungsplätzen aus. Für das kommende Kindergartenjahr wurden landesweit rund 17.000 Plätze weniger beantragt. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege auf einem historischen Höchststand. Dadurch verbessert sich die Betreuungssituation spürbar: Die freiwerdenden Mittel in Höhe von rund 100 Millionen Euro verbleiben vollständig im System der frühkindlichen Bildung und stehen künftig zusätzlich pro Kind zur Verfügung.
Mit der geplanten Novellierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) setzt die Landesregierung gezielt weitere Qualitätsverbesserungen um. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Sprachförderung, die weiter ausgebaut wird, um Kindern frühzeitig beste Bildungschancen zu ermöglichen. Gleichzeitig wird das erfolgreiche Kita-Helfer-Programm ausgeweitet, das pädagogische Fachkräfte im Alltag entlastet und zusätzliche Unterstützung in den Einrichtungen schafft.
Darüber hinaus stärkt das Land seine Ausbildungs- und Personaloffensive, um langfristig ausreichend qualifiziertes Personal für die frühkindliche Bildung zu gewinnen. Bereits mit dem Gesetzentwurf zur KiBiz-Novelle werden zusätzliche 315 Millionen Euro bereitgestellt. Zusammen mit den durch den Geburtenrückgang freiwerdenden Mitteln stehen damit insgesamt über 420 Millionen Euro zusätzlich für die frühkindliche Bildung in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.
Insgesamt investiert Nordrhein-Westfalen bereits in diesem Jahr rund 6,2 Milliarden Euro – so viel wie nie zuvor – in Betreuung und frühkindliche Bildung. Damit setzt die CDU-geführte Landesregierung ein klares Signal für mehr Qualität, bessere Förderung und verlässliche Unterstützung von Familien in Nordrhein-Westfalen.