Zum Höhepunkt der diesjährigen ColognePride zog am Sonntag die große Demonstration mit rund 250 Gruppen, etwa 90 Festwagen und rund 60.000 Menschen durch die Kölner Innenstadt. Wie jedes Jahr gab es wieder einen Wagen der CDU und der LSU NRW (Lesben und Schwule in der Union) und gemeinsam mit anderen Politikern war ich natürlich auch wieder dabei.
Mit rund 1,5 Millionen Besucherinnen und Besuchern und etwa 60.000 Teilnehmenden war der CSD Köln 2026 so groß wie nie zuvor. Unter dem Motto „Für Queerrechte – Viele. Gemeinsam. Stark!“ setzte Europas größte Pride-Veranstaltung ein eindrucksvolles Zeichen für Respekt, Vielfalt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Auch in diesem Jahr nahmen wieder zahlreiche Politikerinnen und Politiker an der Parade teil. So neben unserer Kölner CDU-Vorsitzenden, Staatsministerin Serap Güler, auch zum wiederholten Male NRWs Kulturministerin Ina Brandes sowie erstmals Innenminister Herbert Reul. In einer kurzen Rede stellte er klar, dass niemand das Recht habe, anderen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben. Der Staat müsse die Freiheit aller Menschen schützen. Gleichzeitig äußerte er sich besorgt über den Anstieg queerfeindlicher Straftaten. In Nordrhein-Westfalen wurden 2025 insgesamt 284 Fälle registriert, ein Plus von rund 28 Prozent. Das unterstreicht die Bedeutung eines starken Rechtsstaats, der konsequent gegen Hasskriminalität vorgeht und alle Menschen schützt.
Mein herzlicher Dank gilt Erik Tenberken, auf dessen Wagen ich dieses Jahr wieder eingeladen war mitzufahren. Für mich bleibt der CSD ein wichtiges Signal: Vielfalt gehört in die Mitte unserer Gesellschaft, und Respekt und der Schutz unserer Freiheitsrechte sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.