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Nach der Nominierung der sieben Kölner CDU-Landtagskandidaten ist nun der nächste Schritt gemacht: Beim Kreisparteitag der CDU Köln wurde Florian Braun auf Platz 1 der Kölner Bewerber für die Landesliste zur Landtagswahl 2027 gewählt. Mit der Reihung der Bewerber ist die Kölner Position für das anschließende Landeslistenverfahren festgelegt – die endgültige Landesliste wird erst auf einem Landesparteitag beschlossen.

Für das weitere Landeslistenverfahren hat der Kreisparteitag nun folgende Reihung beschlossen: Florian Braun, Cäcilia Nesseler, Andreas Bohl, Steffi Menzel und Andreas Müller. Teresa De Bellis-Olinger und Oliver Kehrl haben bewusst auf eine Bewerbung für die Landesliste verzichtet.
Der Kreisparteitag in Porz richtete den Blick zugleich bewusst auf die Landespolitik und die kommende Landtagswahl. Denn Entscheidungen aus Düsseldorf werden in Köln ganz konkret sichtbar: bei der Förderung der Porzer Mitte mit Landesmitteln, bei Investitionen rund um das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum oder beim Startchancen-Programm von Land und Bund, wovon viele Schulen in ganz Köln profitieren.

Nathanael Liminski, Bezirksvorsitzender der CDU Mittelrhein und Chef der Staatskanzlei, warb in seiner Rede für eine CDU, die die Sorgen der Menschen ernst nimmt, ohne bei den eigenen Positionen unklar zu werden. Verständnis für Wählerinnen und Wähler bedeute nicht, die eigene Haltung aufzugeben. Gerade in der Auseinandersetzung mit der AfD brauche es klare eigene Antworten und die Bereitschaft, diese auch zu vertreten.

Zugleich müsse die CDU wieder stärker ernsthafte Zuversicht vermitteln. Nordrhein-Westfalen habe beste Voraussetzungen, müsse die eigenen Stärken aber auch erkennen und mit klugen Konzepten weiterentwickeln. Dazu gehöre auch die weitere Modernisierung des Staates und der Mut, bestehende Strukturen und Berichtspflichten kritisch zu hinterfragen.

Mit Blick auf die Bildungspolitik würdigte Liminski ausdrücklich die Arbeit von Schulministerin Dorothee Feller und Florian Braun. Bildungspolitik sei ein „hartes Brett“, bei dem es auf langfristige Arbeit und klare Argumente ankomme. Entscheidend sei, die eigenen Konzepte nicht nur zu entwickeln, sondern sie auch verständlich zu erklären und für sie einzustehen.

Seine Schlussbotschaft für die kommende Auseinandersetzung lautete: „Klarheit statt Panik und Handeln statt Aufregung.“