Ein Rad, ein Schieber, jede Menge Kreativität und vor allem ganz viel Zündorfer Gemeinschaftssinn: Beim traditionellen Schürreskarrenrennen ging es wieder „rund um den Nepomuk“. Ich war vor Ort und habe erlebt, wie aus gelebtem Brauchtum ein Fest für den ganzen Stadtteil wird.
Was auf den ersten Blick nach einem ungewöhnlichen Rennen mit einfachen Schubkarren klingt, ist in Zündorf längst ein echtes Stück gelebter Stadtteilkultur. Mit viel Fantasie werden die Schürreskarren gestaltet, Teams schlüpfen in passende Kostüme und unterwegs gilt es, verschiedene Aufgaben zu meistern. Nicht allein Schnelligkeit zählt – auch Kreativität, Geschick und die Unterhaltung des Publikums gehören dazu.
Ich war gerne vor Ort und habe mich über die vielen engagierten Vereine, Gruppen und Zuschauer gefreut. Besonders beeindruckend ist, wie selbstverständlich hier Generationen zusammenkommen und gemeinsam anpacken. Genau solche Veranstaltungen machen einen Stadtteil lebendig: Menschen treffen sich, pflegen Traditionen, haben miteinander Spaß und zeigen, was ehrenamtliches Engagement bewegen kann.
Mein Dank gilt deshalb allen, die das Schürreskarrenrennen organisiert, vorbereitet und mit ihren kreativen Karren zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Solche Traditionen sind mehr als Unterhaltung – sie schaffen Gemeinschaft und gehören zu dem, was unsere Veedel so charakteristisch und liebenswert macht.