Zwischen Smartphone und Sozialer Arbeit

Wie gehen wir mit den Folgen der digitalen Lebenswelt um – und wie gelingt Unterstützung dort, wo Menschen sie brauchen? Diesen Fragen bin ich am 25. September beim Sommerfest der Mediensuchtprävention NRW und beim Michaelsemfpang der Diakonie Michaelshoven nachgegangen.

Bei meinem Besuch der Mediensuchtprävention NRW e.V. ging es um die aktuelle Debatte über soziale Medien, Altersbeschränkungen und den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Der Verein arbeitet mit Kitas, Schulen, Förderschulen und Berufskollegs und bringt dabei konkrete Erfahrungen aus der täglichen Präventionsarbeit ein.

Medienkompetenz braucht mehr als Verbote. Darin waren sich die Gesprächspartner einig. Neben einer möglichen Regulierung von Plattformen braucht es vor allem Prävention, die Kinder und Jugendliche früh erreicht und ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien vermittelt. Gleichzeitig müssen Eltern, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte die nötige Unterstützung bekommen.

Anschließend war ich beim Michaelsempfang der Diakonie Michaelshoven zu Gast. Unter dem Leitmotiv „Vielfalt. Innovativ und stark.“ stand dort die Arbeit der Diakonie und ihr Beitrag für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen im Mittelpunkt. Besonders interessant war der direkte Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Angebote auf dem Campus.
Der Michaelsempfang bot Gelegenheit, mit Verantwortlichen und Engagierten über die Arbeit der Diakonie, aktuelle Herausforderungen und die Entwicklung sozialer Angebote in Köln ins Gespräch zu kommen.